Zu Besuch in china
- Petra Jenni-Furrer

- 12. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Wie entstehen Spiele?
Wenn wir ein fertiges Spiel in den Händen halten, denken wir meist zuerst an Spielspaß, Design und vielleicht an die Idee dahinter. Doch bis ein Spiel tatsächlich im Regal steht, liegt ein langer Weg voller Planung, Abstimmung und Handarbeit vor uns. Ein wichtiger Teil dieses Prozesses findet in China statt.
Seitdem ich mit den beiden Verlagen Hape und Beleduc zusammenarbeite, stehe ich deshalb in regelmäßigem Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen in China, die aus unseren Spielideen die fertigen Spiele entwickeln und produzieren. Online-Meetings machen diesen Austausch zwar einfacher – doch nichts ersetzt den persönlichen Kontakt.
Genau deshalb war ich vor Kurzem in Beilun (Ningbo), China. Vor Ort erhielt ich einen direkten Einblick in die Entwicklungs- und Produktionsprozesse bei Hape und Beleduc und konnte mich intensiv mit den Teams austauschen. Die Menschen persönlich zu treffen und kennenzulernen, die tagtäglich mit viel Engagement, Fachwissen und Herzblut an unseren Spielen arbeiten, empfand ich als große Bereicherung.
Die Professionalität, die hohen Qualitätsansprüche und die herzliche Gastfreundschaft, die ich dort erleben durfte, haben mich nachhaltig beeindruckt. Jedes Detail zählt – von der Materialauswahl über die Verarbeitung bis hin zu den sorgfältigen Qualitätskontrollen. Am Ende entsteht ein fertiges Produkt, das vom Hafen in Ningbo aus versandt wird, um dann – gleich wie Musik – über die ganze Welt hinweg gespielt zu werden.





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